| Das TLF 16/25 wurde zur Wasserentnahme am Weiher abgestellt. Die Besatzung baute die Saugleitung mit sechs Saugschläuchen auf. Ziel war es, das LF 8/6 mit Wasser zu Versorgen. Das Übungsgelände wird auch bei der Maschinistenausbildung der Blieskasteler Feuerwehren verwendet. Von der Wasserentnahme zur Wasserabgabestelle besteht ein großer Höhenunterschied. Die B-Leitungen wurden abseits der Wegestrecke durch den Wald verlegt. Etwa auf halber Höhe/Strecke wurde ein Druckminderer installiert, um den Druck an dieser Stelle zu kontrollieren und den erhebliche Druckverlust durch die Schlauchstrecke und den Höhenunterschied sichtbar zu machen. |
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Als Wasserabgabestelle diente ein Ringmonitor mit einer Abnahme von ca. 800 Liter/Minute. Bei einem Ausgangsdruck am TLF 16/25 von ca. 10 bar konnten auf halber Strecke noch ca. 6,5 bar gemessen werden. Am LF 8/6 wurden nur noch ca. 3 bar gemessen. Somit konnte ein Druckverlust von ca. 7 bar festgestellt werden. Zum einen sorgt die Reibung in den Schläuchen für einen Verlust. Hierbei gilt als Richtlinie 1,3 bar Druckverlust je 100 Meter B-Leitung bei einem Förderstrom von 800 Liter/Minute. Für den Höhenunterschied gilt: Der Druckverlust in bar ist gleich dem Höhenunterschied in Meter geteilt durch 10.
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Insgesamt wurden für die Leitung zwischen den beiden Fahrzeugen 20 B-Druckschläuche (je 15 Meter) verwendet. Somit betrug der Reibungsverlust in den Leitungen ca. 3,9 bar. Der restliche Druckverlust von ca. 3,1 bar wird mit 10 multipliziert und man erhält einen Höhenunterschied von ca. 31 Metern zwischen beiden Pumpen. |
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Würde der Eingangsdruck am LF 8/6 unter 1,5 bar sinken, so müsste man eine Verstärkerpumpe dazwischen schalten. Das gewählte Gelände ist optimal um diese Druckverluste zu veranschaulichen und das Geländeprofil ist im Niederwürzbacher Waldgebiet sehr oft zu finden.
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Autor: Sebastian Weber
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